Das Problem
Fake-Shops können seriös wirkende Firmennamen, Anschriften, Logos oder andere Angaben verwenden. Für Betroffene kann dadurch ein erheblicher Aufwand entstehen, um die tatsächlichen Betreiberstrukturen aufzuklären.
Eine journalistische Recherche über Fake-Shops, missbrauchte Unternehmensdaten, technische Spuren und die Frage, wie aus einzelnen Verdachtsfällen größere Muster werden können.
Fake-Shops können seriös wirkende Firmennamen, Anschriften, Logos oder andere Angaben verwenden. Für Betroffene kann dadurch ein erheblicher Aufwand entstehen, um die tatsächlichen Betreiberstrukturen aufzuklären.
Mögliche Rechercheansätze sind unter anderem Domains, historische DNS-Daten, Nameserver, Hostinginformationen, E-Mail-Adressen, Zahlungswege und miteinander verbundene Websites.
Screenshots können in festen Vorschaumaßen von 300×300 oder 400×400 Pixeln angezeigt werden. Ein Klick öffnet die Originaldatei in einer Vollansicht.
Sie wurden selbst Opfer von Identitätsdiebstahl? Ihr Unternehmen wurde Opfer von Fake-Shop/ Phising etc.?
Melden Sie es zuerst der Polizei und dann an uns
Wir analysieren und veröffentlichen das (anonymisiert).
Hinweis zu den genannten Internetseiten:
Keinerlei GmbH Statement: Fake-Shop mit unserer Adresse: Wie Betrüger den Namen keinerlei missbrauchen
Die Internetseiten keinerlei-holz.de (inzwischen abgeschaltet), keinerleibrennholz.de sowie bioholzpallets.de (derzeit erreichbar, jedoch ohne entsprechende Inhalte) stehen nach den uns vorliegenden Informationen in keiner geschäftlichen oder organisatorischen Verbindung zur Keinerlei GmbH bzw. zum Unternehmen hinter keinerlei.de.
Nach unserem derzeitigen Recherchestand wurden Unternehmens- bzw. Identitätsdaten des tatsächlich existierenden Unternehmens ohne dessen Zustimmung für entsprechende Internetauftritte verwendet. Die Keinerlei GmbH ist damit selbst Betroffene eines mutmaßlichen Identitätsmissbrauchs und nicht Betreiberin der genannten Angebote.
Derartige Fälle sind kein isoliertes Phänomen. Identitätsmissbrauch und die Verwendung fremder Unternehmensdaten spielen auch bei verschiedenen Formen des Online-Betrugs eine Rolle. Die statistische Erfassung ist allerdings nur eingeschränkt vergleichbar, da „Identitätsdiebstahl“ in Deutschland nicht als einheitlicher Straftatbestand bzw. als einzelne Kategorie der Polizeilichen Kriminalstatistik sämtliche entsprechenden Fallkonstellationen abbildet.
Im Zusammenhang mit dem hier dokumentierten Sachverhalt wurde bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück ein Ermittlungsverfahren geführt. Dieses Verfahren wurde eingestellt. Nach der uns vorliegenden Begründung konnten die hinter den betreffenden Internetauftritten stehenden Täter im Rahmen der Ermittlungen nicht identifiziert werden.
Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens bedeutet daher nicht, dass die genannten Internetseiten der Keinerlei GmbH zuzurechnen wären. Nach dem derzeitigen Stand unserer Recherche ist vielmehr zwischen dem tatsächlich existierenden Unternehmen und den Betreibern der genannten Internetauftritte zu unterscheiden.