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NEWSFLASH • 07.05.2026

Wendung im Mordfall Nina H.

Wendung im Mordfall Nina H.

Neue Wendung im Mordfall Nina H. aus Augsburg-Haunstetten


Im Mordprozess um die Tötung der dreifachen Mutter Nina H. aus Augsburg-Haunstetten ist es zu einer überraschenden Entwicklung gekommen. Während bislang der 30-jährige Gino F. als Hauptangeklagter vor dem Landgericht Augsburg steht, wurde nun auch der ehemalige Lebensgefährte der Getöteten, Christian S., festgenommen.

Die Ermittler werfen dem 43-Jährigen vor, möglicherweise an der Planung der Tat beteiligt gewesen zu sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht der Anstiftung zum Mord. Die Festnahme erfolgte am Mittwoch in seiner Wohnung. Anschließend wurde Untersuchungshaft angeordnet. Der Fall beschäftigt die Öffentlichkeit in Augsburg seit Monaten. Nina H. war im Mai 2025 in ihrem Haus in Haunstetten erschossen worden.

Laut Anklage soll Gino F. die Frau mit mehreren Schüssen getötet haben. Der Prozess läuft bereits seit längerer Zeit und brachte zuletzt offenbar neue Hinweise ans Licht. Im Verlauf der Verhandlungen sollen Zeugenaussagen und weitere Ermittlungen den Verdacht gegen den Ex-Partner zunehmend verstärkt haben. Die Behörden prüfen nun, ob die Tat möglicherweise gemeinsam geplant wurde oder ob der Angeklagte im Auftrag gehandelt haben könnte.

Besonders erschütternd wirkt der Fall, weil sich während der Tat auch Kinder im Haus befunden haben sollen. Die Brutalität des Verbrechens hatte bereits unmittelbar nach Bekanntwerden große Betroffenheit in der Region ausgelöst.

Mit der neuen Festnahme erhält der Prozess nun eine völlig neue Dimension. Beobachter rechnen damit, dass die kommenden Verhandlungstage weitere Details über mögliche Hintergründe und Motive ans Licht bringen könnten. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt jedoch für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.


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